![]() |
| via |
New York, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie kommen aus dem tiefsten Süden Italiens - mit dem Traum von einem besseren Leben in Amerika. Doch in der von Armut, Elend und Kriminalität gezeichneten Lower East Side gelten die gnadenlosen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Robustheit und Durchsetzungskraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes Charisma zu eigen ist, mit dem er die Menschen zu verzaubern vermag ...
Das Buch ist wunderbar erzählt. Ich habe mich absolut in das New York zu Beginn des letzten Jahrhunderts versetzt gefühlt. Das Buch ist sehr "Es war einmal Amerika" mit ein bißchen "Gangs of New York". Es hat alles: Tragik, Komik und ein wenig Liebesgeschichte. Man fühlt wirklich mit den einzelnen Charakteren mit und kann an ihrer Entwicklung teilhaben. Die Armut der Leute, die beschrieben wird, ist natürlich erschreckend und schwer vorstellbar, aber umso toller ist Einen kleinen Minuspunkt muss ich jedoch nennen: die Handlung ist zwischenzeitig ziemlich brutal. In vielen Szenen werden Frauen verstümmelt oder vergewaltigt. Das ist leider weniger schön und besonders am Anfang ziemlich abschreckend.
Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen. Es ist ein tolles Buch, aber in meinen Augen eben keine "seichte" Lektüre.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen